Meine Frau und ich waren vor zwei Jahren im Urlaub in Mustin. Von dort aus haben wir einige Wanderungen mit unseren Hunden unternommen und wie es bei mir so üblich ist, habe ich dann meist eine Kamera mit dabei. Nun soll es im Urlaub ja durchaus auch mal vorkommen, dass nicht immer die Sonne scheint und das Wetter eher regnerisch oder mindestens trüb ist. Einen solchen trüben Urlaubstag hatten wir in jenem Urlaub dann hin und wieder auch mal. Das Wetter lud nicht gerade zum Fotografieren ein, aber wenn die Kamera nun schon mal dabei ist, drücke ich hin und wieder doch auf den Auslöser. Bei der späteren Betrachtung der Bilder am PC dann die Ernüchterung. Da möchte man nicht einmal sein Wasserzeichen in die entstandenen Bilder setzen.

Alles schön grau in grau, der Himmel total vermascht, also eigentlich ein Bild für die Tonne. Warum habe ich nur meine Kamera mitgeschleppt?
Irgendwie wollte ich mich aber nicht damit zufrieden geben das Bild zu entsorgen. Wenn schon kaum Farbe im Bild ist, warum das Ganze dann nicht in SchwarzWeiss? Also habe ich mich in einer ruhigen Stunde mal näher mit der Bearbeitung des Bildes auseinander gesetzt.

Und hier das Ergebnis:

Siehe da, in SchwarzWeiss wirkt das Ganze gleich anders. Erstaunlich ist auch, was man nachträglich noch alles aus so vermatschten Bereichen wie dem Himmel herausholen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass man im RAW-Format fotografiert. Schießt man seine Bilder direkt in JPEG, dann ist später das Herausarbeiten solcher Details eher nicht möglich.
Ich bin mit dem Ergebnis nun sehr zufrieden. Und was habe ich gelernt? Auch an trüben Tagen lohnt sich hin und wieder ein Blick durch den Sucher der Kamera. Und dann natürlich das Auslösen nicht vergessen 😉

Ich habe das Bild „Die Insel“ genannt.

Bis demnächst
Euer Wolle

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